Brautschleier im Wandel - Brautkleid PDF
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Brautschleier im Wandel

Zu Beginn des 20.Jahrhunderts waren bodenlange, schleppenartige Schleier in Mode, die sich wie ein zarter, nebelartiger Film um das Haupt der Braut legten. In den 20er und 30er Jahren trug die Braut einen schleier in Haubenform. Die raffienierten Gebilde aus Tüll, Stickerei oder Gaze wurden am Hinterkopf zusammengerafft oder leicht ins Gesicht fallend getragen. 
Diademartige Spangenkränze mit feinen Myrtenblättern, Callablüten oder Lilien schmückten das Antlitz der Braut. Immer öfter wurden die Myrtenkränze dann auch mit Orangenblüten kombiniert. Mitte bis Ende der 60er Jahre waren Reifen, Halbreifen und Tuffs der Renner bei den Brautmode-Accessoires.
Sie wurden mit Blüten aus Tüll, Perlen und Pailletten bestickt. Auch zarte Bändergestecke aus Raschelspitze oder Tüll waren in. Heute ist der Schleier aus der Brautmode nicht mehr wegzudenken, er sieht immer wieder anders aus und wird perfekt auf das Brautkleid abgestimmt.

Hier gilt:
Je länger das Brautkleid, desto länger der Schleier. Zu einem langem romantischen Brautkleid trägt die Braut auch einen langen Schleier. Fällt der Rocksaum, so wird auch der Schleier kürzer. Zu einem kurzen, frechen Mini-Brautkleid paßt ein kinnlanger Schleier. Groß im Kommen sind die "Hinterkopfmodelle". Kurze, schulter- oder bodenlange Schleier werden am Hinterkopf der Braut festgesteckt. En vogue sind auch wieder die Swinging Sixties und der Pillbox-Hut.Das Käppchen wird weit auf den Oberkopf gesetzt und wer mag, steckt einfach einen kleinen Schleier darüber.